Kontemplation

(von lat. contemplare: „anschauen, betrachten“) bedeutet allgemein Beschaulichkeit oder auch beschauliche Betrachtung.

Vita contemplativa meint eine kontemplative Lebensweise, beispielsweise bei Mönchen verschiedener Religionen. Man verwendet den Begriff auch häufig im Zusammenhang mit der Betrachtung der Natur oder eines Kunstwerks. Das Adjektiv kontemplativ bedeutet hier Konzentration auf geistige Inhalte. Die gängigste Verwendung hat jedoch ihre Bedeutung in der religiösen Auffassung im Sinne einer geistigen Versenkung in Gott oder eine Gottheit oder in göttliche Werke und Anschauungen.

Die Vertreter der kontemplativen Tradition blieben lange eine mehr geduldete als geachtete Randgruppe innerhalb des Christentums, da es teilweise Differenzen zu den dogmatischen Ansichten der Römisch-katholischen Kirche beim Gottesbegriff gab. Während die allgemeine Lehrmeinung von einem Gott als Person ausgeht, zu dem man – wie zu einem Menschen – sprechen kann, übt sich der kontemplative Mensch darin, auf Gott zu lauschen.

Das Ziel der Kontemplation ist es, sich für Gottes Geist zu öffnen. Dies kann in drei Schritten erfolgen:

  1. Reinigung
  2. Erleuchtung
  3. Seeleneinheit mit Gott.

Die kontemplativen Techniken im Rahmen der SelbstAkademie ermöglichen für viele Klienten einfacher ähnliche tiefe transzendentale Erfahrungen zu machen, wie sie vergleichsweise in der Meditation nach langer Übung möglich sind.

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